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Jahresbericht Ortsfeuerwehr Reyershausen

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Aufruf zum Mitmachen und 24 Einsätze abgearbeitet

Reyershausen – Von einem Jahr mit 24 Einsätzen und einem Hochwassereinsatz blickte Ortsbrandmeister Volker Kaupert zurück. Zu zehn Einsatzstellen wurden die zwölf mitfahrenden Aktiven im Hochwassereinsatz gerufen und halfen so gut sie konnten. Sandsäcke füllen und überwiegend Keller leerpumpen waren die Aufgabe im Hochwassergebiet nahe Hildesheim. Auch ein offenes Ohr war bei den Betroffenen gefragt. Großen Dank bekamen die Einsatzkräfte zu spüren und auch nach dem Einsatz gab es Dankesnachrichten an die Ortsfeuerwehr. Leider gibt es immer weniger Menschen, die sich so für andere einsetzen und engagieren, betonte Kaupert. Auch sei es schade, dass einige wegen Umzugs und fehlender Bauplätze im Ort die Feuerwehr verlassen mussten. Umso mehr hofft Kaupert auf das geplante Baugebiet im Ort. Bei dem Jahresmotto der niedersächsischen Feuerwehren „Tradition und Gegenwart“ fragte Kaupert nach der „Zukunft“. Denn die gilt es bei vielen Feuerwehren aufgrund von Mitgliedermangel und Mangel an Bereitschaft in der heutigen Gesellschaft anzupacken. Sollte sich die Gesellschaft weiter zur „ICH-Gesellschaft“ entwickeln, so würde immer mehr Arbeit auf immer weniger Einsatzkräfte fallen. Für besonderen Einsatz und geleisteten Dienststunden bekamen Andre Wieder und Simon Krack von Kaupert eine Aufmerksamkeit überreicht.

Von Einsätzen und der Ausbildung der Einsatzabteilung gab Gruppenführer Dennis Bährens einen detaillierten Jahresrückblick. Mit gezeigten Bildern veranschaulichte Bährens den Dienst und die Einsätze für die anwesenden fördernden Mitglieder. Hervor hob Bährens einen Einsatz nahe Reyershausen, bei dem zum Sturmeinsatz heißer Kaffee von Anwohnern gereicht wurde. Diese kleinen Gesten steigern unter anderem die Motivation bei schlechtem Wetter draußen im Einsatz zu sein. An ihre Grenzen gingen die Aktiven bei unterschiedlichen Ausbildungsszenarien. Hier wurde geübt Personen aus Schächten oder unter Baggern zu retten, wie unter schwerem Atemschutz technische Hilfe mit Schere und Spreizer zu leisten.

Neben den feuerwehrtechnischen Diensten unternahmen die Aktiven einen Tag im Freibad Reyershausen und machten den Harz mit Monster-Rollern unsicher.

Auch wurden wieder das Osterfeuer und das Tannenbaumaufstellen am Feuerwehrhaus zusammen mit den Nachwuchsabteilungen ausgerichtet.

Jugendfeuerwehrwart Thomas Rudolph berichtete von 37 Veranstaltungen der Jugendlichen und zwei Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr. Sehr gut im Ort angekommen war die erste Tannenbaum-Einsammel-Aktion zusammen mit den Aktiven. Dabei wollte die Wehr für weiteren Nachwuchs im Ort werben. Leider gab es durch diese Aktion keinen neuen Zuwachs. Keine Resonanz gab es auch bei einer Mitmach-Briefaktion aus dem Ort, so Rudolph. Zusammen mit den Jugendfeuerwehren aus Billingshausen und Spanbeck hatten die Jugendlichen ein vielseitiges Programm und auch viel für den Ort gemacht.

Nachdem in 2016 wieder mehr Kinder sich für die Kinderfeuerwehr aus dem Ort begeisterten, sankt die Zahl in 2017 leider auf drei Kinder herab. Obwohl es ein abwechslungsreiches und spannendes Angebot im letzten Jahr gab, so berichtete Kinderfeuerwehrwart Björn Allemann. Erste-Hilfe, den Plesse-Wald erkunden und Wasserspiele gehörten neben einem Besuch der Sababurg zum Programm.

Reinhard Jung berichtete von den monatlichen Treffen der 17 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Karl-Heinz Kaupert ist mit 87 Jahren der älteste und verpasst kaum einen Dienst. Im vergangenen Jahr besuchten sie den Seniorentag in Potzwenden und aßen leckere Rippchen im Gasthaus Wollenweber in Lichtenhagen. Fünf Kameraden unterstützen den Umbau des Gruppenraumes. Jung bedankte sich bei Herbert Koch für die Verpflegung im letzten Jahr. Weiter informierten sie sich über den Hochwassereinsatz der Einsatzabteilung und ließen die Eindrücke auf sich wirken. 

Grußworte gab es vom Bürgermeister Thomas Brandes, Ortsbürgermeisterin Ilona Dettmar und Gemeindebrandmeister Markus Füllgrabe. Sie dankten den Mitgliedern für ihren Einsatz im Ort, im Gemeindegebiet und darüber hinaus. Dettmar lobte weiterhin den Umbau des Gruppenraumes, der ohne Eigenleistung der Aktiven und Altersabteilung nicht möglich gewesen wäre. Brandes erwähnte, dass die Bürger im Flecken Bovenden ihre Feuerwehren schätzen. Füllgrabe würde sich über neue Mitglieder freuen, die zum Beispiel auch die Vielseitig der Feuerwehr erlenen und bereichern könnten.

Gemeindebrandmeister Markus Füllgrabe bestellte auf der Versammlung Alena Melnikow zur Schriftführerin und Florian Ude zum Atemschutzgerätewart für weitere drei Jahre im Gemeindekommando.

 

Wahlen/Bestätigungen JHV:
-Kassenprüfer Hartmut Wolf

Beförderungen:

-Tim Heinemann zum Oberlöschmeister

Ehrungen vom Kreisfeuerwehrverband:
25 Jahre:
-Dominik Schwendt

40 Jahre:
-Ulrike Bährens, Uwe Bartram, Ursula Wedemeyer

50 Jahre:
-Hubert Tillner

Ehrungen zum Ehrenmitglied:
-Ursula Wedemeyer, Uwe Bartram

 
  

 

   

20180209 JHV RE DGP HP Lahrsow 02Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern 

 

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Gruppenbild mit geehrten, Beförderten und Gästen

20180209 JHV RE DGP HP Lahrsow 03weitere Bestätigung im Gemeindekommando